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Darmsanierung:
Im Prinzip handelt es sich dabei um keine Erneuerung der Darmflora, sondern vielmehr um eine gezielte Neubesiedlung mit Bakterien, die sich in jedem gesunden Darm befinden. Voraussetzung dafür ist immer eine Analyse der Darmflora über den Stuhl in einem Labor. Hier wird im einzelnen aufgeschlüsselt, welche Bakterien sich im Darm befinden, und in welcher Menge.
Oft sind reine Mengenverschiebungen der Grund für Beschwerden wie beispielsweise Verdauungsstörungen, Reizdarmsymptome, Durchfall, Verstopfung, usw. Aber auch Allergien, Neurodermitis, Asthma, Nesselsucht und andere Erkrankungen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Darm zu tun haben, können ihre Ursache in einer schlechten Darmflora haben. Somit wird klar, dass man hartnäckigen Problemen nicht allein mit örtlichen Behandlungen beikommen kann, sondern auch die Basis beachten muss.
Medizinisch unumstritten ist, dass der Darm die Basis unseres Immunsystems ist. Das heißt, dass Erkrankungen, bei denen das Immunsystem "verrückt spielt" ihren Ursprung im Darm haben können. Mit welchen Mitteln die Darmflora behandelt wird, richtet sich daher streng nach den Laboruntersuchungen. Denn schließlich braucht ein intakter Darm nicht auf Verdacht behandelt zu werden.
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